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| Exkursionen - Passivhaus Übersicht
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Passivhaus, EKZ < 15 kWh/m2a |
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Gemeindezentrum St. Gerold, St. Gerold, 6722 |
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Das Gemeindezentrum St. Gerold kann zu folgenden Zeiten besichtigt werden:
Samstag, 07.11. 10:00 - 17:00 Uhr
Anmeldung zur Einzelbesichtigung bei:
Kontaktperson: Bruno Summer
Telefon: 05550/2139
Besichtigungsadresse:
Faschinastrasse
6722 St. Gerold
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Straßenseitige Stirnansicht
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Talansicht
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| Staat: |
Österreich |
| Bundesland: |
Vorarlberg |
| Ort: |
6722, St. Gerold |
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Baubeginn: |
2008 |
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Bewohnt seit: |
2008 |
| Konstruktionsweise: |
Holzbau |
| Objekttyp: |
Verwaltungsbau |
| Bautyp: |
Neubau |
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Energiekennzahl Heizwärmebedarf (HWB)
gemäß PHPP: |
12.80 kWh/m2a |
| Heizlast nach PHPP: |
15.00 W/m2 |
| Drucktest n50
: |
0.50 1/h |
| Gebäudebeschreibung: |
Architektur und Konzeption:
Die bestehende Situation wird topografisch geprägt durch steil abfallende Südhänge. Landschaftliche Bezüge entstehen durch wunderschöne Ausblicke in die Bergwelt des Vorarlberger Walsertales, bauliches Gepräge erhält der Ort in unmittelbarer Nachbarschaft durch das denkmalgeschützte Schulhaus sowie in der weiteren Umgebung durch vereinzelte Wohnbauten hangseitig und die Probstei talseitig.
Der Neubau des Gemeindezentrums wird als viergeschossiger Solitär seitlich versetzt zum Schulhaus positioniert. Das Gebäude nutzt die beiden bestehenden ebenen Flächen [Platz Straßenniveau sowie Spielplatz Geländeniveau -2] und platziert sich als verbindendes Element dazwischen. Schulhaus und Neubau entwickeln eine räumliche Torsituation. Sämtliche Ausblicke bleiben erhalten bzw. werden in ihrer Wirkung noch zusätzlich gesteigert.
Die Funktionen des neuen Gemeindezentrums werden vertikal über vier Geschosse gestapelt. Die Lage der Nutzungsbereiche entwickelt sich aus der Frequenz der Benutzer sowie aus der topografischen Zuordnung der Außenräume.
Der Neubau ist als konstruktiver Holzbau konzipiert, Geschossdecken aus Brettstapelelementen und vorgefertigte Außenwandelemente garantieren eine kurze Bauzeit. Die Erscheinung des Baukörpers wird vom Spiel der offenen und geschlossenen Fassadenflächen bestimmt. Der Wechsel zwischen einheitlichem Fassadenschirm und gezielt gesetzter Öffnung visualisiert subtil die Dynamik der inneren Organisation. Das Gebäude ist in sich abgeschlossen konzipiert und reagiert mit gezielten Öffnungen auf Bewegungsabläufe, Raumsequenzen und Blickbezüge zur umliegenden Bergwelt. Sämtliche Baumaterialien sollen unbehandelt eingebaut werden und mit ihrer materialeigenen Direktheit auf die Benutzer wirken.
Das neue Gemeindezentrum ist als konstruktiver Holzbau konzipiert, die geländeberührenden Stützwände aus Stahlbeton. Das Erscheinungsbild des ersten viergeschossigen Holzbaus Vorarlbergs wird vom Wechsel zwischen einheitlichem Fassadenschirm und gezielt gesetzter Öffnung bestimmt und visualisiert subtil die Dynamik der inneren Organisation. Sämtliche Bauteile des Hauses sind aus Massivholz, stammen großteils aus gemeindeeigenen Wäldern und sind komplett unbehandelt eingebaut. Der kompakte Baukörper ist als Passivhaus konzipiert und energietechnisch nahezu autark. Das Gebäude gilt bereits jetzt als Musterbeispiel zu den Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und heimische Wertschöpfung.
Energie und Ökologie:
Die Vorgabe für das Gebäudekonzept waren bereits im Wettbewerb mit der Anforderung Passivhausstandard und Holzbau definiert. Die Vorgabe des Heizenergiebedarfs bezüglich Passivhausstandard liegt bei <15 kWh/m²a. Der berechnete Wert aufgrund der sehr kompakten Gebäudehülle, Bauteilaufbauten und der Detailausbildungen liegt bei 10,7 kWh/m²a. Durch das optimierte und kompakte Gebäudekonzept sind auch geringe Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten für Energie im Betrieb zu erwarten.
Primärenergiekennwert 68 kWh/m²a |
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